Baum des Jahres 2019 gekürt

Flatterulme - mittlerweile eine Rarität

Der Baum des Jahres 2019 ist die Flatter-Ulme. Das teilte die Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung am 9. November in Berlin mit. Spricht man von Ulmen, denken die meisten wohl zuerst an das Ulmensterben im vergangenen Jahrhundert. Doch wo Berg- und Feld-Ulme durch das Ulmensterben im vergangenen Jahrhunder durch ihren dramatischen Rückgang traurige Berühmtheit erlangt haben, erwies sich die Flatter-Ulme (Ulmus laevis) gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. An diesem ist der Mensch nicht unschuldig: Flussauen und überflutete Gebiete sind landwirtschaftlichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feuchtgebiete trocken gelegt.

Hochwasserschäden vermeiden

Maßnahmen in der Forstwirtschaft

Waldwege, Entwässerungseinrichtungen sowie der Befahrungszustand von Waldböden haben einen messbaren Einfluss auf den Oberflächenabfluss, die Erosion und die Bildung von Hochwasserabflüssen in bewaldeten Einzugsgebieten. Bei der Walderschließung sind deshalb zur Reduzierung von Hochwasserschäden einige wesentliche Punkte zu beachten.

Problemlöser Holzbau

Ministerpräsident bei Fachtagung Holz

Ministerpräsident Winfried Kretschmann will Holzbau von Baden-Württemberg aus zur Bauform des 21. Jahrhunderts machen – 450 Architekten, Ingenieure und Holzbauexperten diskutieren in Stuttgart innovative Holzbaukonzepte für den urbanen Raum – Holzbau bietet schnelle und zeitgemäße Lösungen zur Verbesserung der Wohnraumsituation und wirkt Klimawandel entgegen.

Neuorganisation Forstverwaltung

Kommentierung bis 16. 11. möglich

Das „Gesetz zur Umsetzung der Neuorganisation der Forstverwaltung Baden- Württemberg“ soll ab dem 01.01.2020 in Kraft treten und befindet sich momentan in der Verbände-Anhörung. Ziel des Gesetzes ist es, die hierfür notwendigen Änderungen im Waldgesetz Baden-Württemberg und weiteren Gesetzen vorzunehmen. Über das Beteiligungsportal kann sich jede/r über den Gesetzesentwurf informieren und seine Meinung dazu abgeben.


Weitere Infos: